In der heutigen Gesellschaft werden Schönheit, körperliche Attraktivität und Sexualität allgemein als unverrückbare Fakten wahrgenommen. Die fälschliche Verknüpfung dieser drei Faktoren scheint nochmals zu bestätigen, dass beide Geschlechter als Voraussetzung für die sexuelle Anziehung zwischen Mann und Frau auch schön sein sollten.
Das ist natürlich so nicht richtig. Die Definition von “schön”, “anziehend” und “sexy” ändert sich laufend und richtet sich nach der vorherrschenden gesellschaftlichen Ordnung. Die Verknüpfung zwischen diesen drei Elementen ist ein Errungenschaft aus jüngerer Zeit.
Einige Psychologen verfechten den Standpunkt, dass das Ungleichgewicht zwischen den Konzepten Schönheit, Attraktivität mit der Prämisse begründbar wäre, dass sich beide Geschlechter an körperlicher oder sexueller Attraktivität ausrichten, weil Frauen mit dem selben Blick Männer betrachten wie Männer die Frauen: Als Objekte für sexuelle und ästhetische Bewertung. In einer Umfrage von Evolutionspsychologen unter 10.000 Befragten wurde festgestellt, dass Männer viel Wert auf die Schönheit einer Frau legen während Frauen in Männern vor allem Zielstrebigkeit und wirtschaftliche Faktoren positiv wahrnehmen. Es ist darum kein Wunder, dass Zuneigung in den meisten Fällen auf Grund von sexueller und körperlicher Anziehung entsteht. Männer und Frauen bevorzugen es, wenn ihre Partner ihre körperlichen und sexuellen Bedürfnisse befriedigen können.
Damit stellt sich die Frage: Wie kann man Zeichen der Zuneigung unverwechselbar indetifizieren?
Viele Handlungen haben das Potential, als Zeichen von Zuneigung interpretiert zu werden. Im Wesentlichen kann man sich aber auf die folgenden vier verlassen:
1. Augenkontakt
Wenn sich ein Mann und eine Frau das erste Mal in die Augen sehen und diesen Moment länger über das Übliche ausdehnen, senden ihre Augen eine Botschaft an den anderen, die sie buchstäblich aneinander schmilzt.
2. Herumzupfen
Zuneigung und Anziehung setzt ein, sobald einer der beiden spontan kleine Korrekturen an den Haaren oder an der Kleidung vornimmt und so unbewusst versucht, sein Aussehen zu verbessern.
3. Flirt
“Anlocken” ist der bessere Begriff dafür. Beide Partner führen ein leichtes, entspanntes Gespräch, Körpersprache untermalt ihre Gedanken und Gefühle und sexueller Reiz und leichte Erregung sind das merkbare Gesprächsziel.
4. Körperkontakt
Die Frau lehnt sich dem Mann entgegen und berührt in zart am Arm oder auf der Hand. Dabei signalisiert sie, dass sie ihn anziehend findet und für weitere Möglichkeiten offen ist.



